Am vergangenen Sonntag stand für uns das nächste Heimspiel in der Oberliga Brandenburg auf dem Programm. Gegen die SG Uckermark lieferten wir uns ein torreiches und bis in die Schlussminuten spannendes Duell. Trotz einer starken kämpferischen Leistung und einer beeindruckenden Aufholjagd mussten wir uns am Ende knapp mit 33:34 geschlagen geben.

Der Start in die Partie verlief zunächst alles andere als optimal. Die Gäste fanden schnell ins Spiel und setzten sich früh ab. Nach knapp acht Minuten lagen wir bereits mit 4:8 zurück. Wir hatten Schwierigkeiten, den Zugriff in der Abwehr zu finden, und mussten die Uckermarkerinnen immer wieder zu einfachen Toren kommen lassen. Im Angriff hielten wir zwar dagegen, liefen dem Rückstand aber zunächst hinterher. Nach einer Auszeit fanden wir zunehmend besser in die Partie. Mit mehr Durchschlagskraft im Angriff und Treffern von Charlene Diers, Lisa Hesselmann und Emily Breu kämpften wir uns Schritt für Schritt zurück. Auch wenn die SG Uckermark immer wieder vorlegte, ließen wir uns nicht abschütteln. Kurz vor der Halbzeitpause kamen wir noch einmal näher heran, mussten aber mit einem 17:18-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste erneut den besseren Start und bauten ihren Vorsprung aus. Zwischenzeitlich lagen wir mit 18:21 und später sogar mit 21:24 zurück. Doch Aufgeben war für uns keine Option! Wir kämpften weiter, suchten konsequent den Weg zum Tor und hielten die Partie mit wichtigen Treffern von Caroline Zierus, Charlene Diers und Lotte Cremer offen. In der Schlussviertelstunde wurde es dann richtig spannend. Die SG Uckermark konnte sich zunächst auf 28:24 absetzen und den Vorsprung anschließend weiter verteidigen. Doch wir warfen noch einmal alles in die Waagschale. Mit viel Einsatz und einer starken Offensivphase kamen wir Tor um Tor näher heran. Besonders Lisa Hesselmann übernahm Verantwortung und hielt uns mit wichtigen Treffern im Spiel. Auch Lisa Mistareck setzte in der Schlussphase entscheidende Akzente. Beim Stand von 29:31 war plötzlich wieder alles möglich. Wir kämpften uns bis auf ein Tor heran und machten die Partie in den letzten Minuten zu einem echten Krimi. Mehrfach verkürzten wir auf einen Treffer, zuletzt durch Lisa Mistareck zum 33:34. Für den Ausgleich reichte es trotz aller Bemühungen leider nicht mehr.

So müssen wir uns nach 60 intensiven Minuten denkbar knapp geschlagen geben. Natürlich ist die Enttäuschung groß, denn gerade mit unserer Aufholjagd haben wir gezeigt, dass wir uns auch von deutlichen Rückständen nicht unterkriegen lassen. Gleichzeitig müssen wir daran arbeiten, von Beginn an konsequenter in der Abwehr zu stehen und uns für unseren Einsatz über die gesamte Spielzeit zu belohnen. Auch wenn es diesmal nicht für Punkte gereicht hat, nehmen wir den Kampfgeist aus der zweiten Halbzeit mit. Jetzt heißt es, die Partie aufzuarbeiten, weiter an uns zu arbeiten und im nächsten Spiel wieder anzugreifen!

Danke an alle, die uns in der Halle unterstützt und bis zum Schluss angefeuert haben! 🤾‍♀️