Saisonendspurt

4 Halbzeiten – davon drei verloren und eine gewonnen. Unsere letzten beiden Spiele verliefen wieder einmal durchwachsen. Dennoch gab es Lichtblicke.

Am 19.04. ging es auswärts nach Neuruppin. Nach einem sehr körperlichen Hinspiel stellten wir uns auch hier wieder auf eine sehr harte und kräftezehrende Partie ein. In den ersten 14 Minuten schafften wir es nicht vorne ein Tor zu erzielen. Zu viele Fehler, zu wenig Konsequenz. Dabei hielt uns Isa hinten im Tor den Rücken frei und ließ lediglich 6 gegnerische Treffer zu. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte schafften wir es dann aber uns besser zu konzentrieren und uns vorne wie hinten zu belohnen. Trotz unseres körperlichen Nachteils machten wir hinten so gut es ging die Abwehr dicht. Mit weiteren klasse Paraden und endlich auch Treffern vorne spielten wir die nächsten 16 Minuten auf Augenhöhe mit unseren Gastgeberinnen. Nach je 7 weiteren Toren ging es mit einem Stand von 13:7 in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte verlief unsererseits deutlich konstanter. Wir machten doppelt so viele Tore wie noch in der ersten Halbzeit. Trotzdem haben wir einige gute Chancen und zu viele 7-Meter liegen gelassen. Dass die Neuruppinerinnen in der zweiten Hälfte noch aggressiver und schneller spielen, wussten wir bereits aus dem Hinspiel. Unsere Kräfte und begrenzte Wechselmöglichkeiten waren einfach nicht genug um da mitzuhalten, sodass das Spiel mit einem 35:21 endete. Ein positives Fazit war, dass wir weniger als 40 Tore einstecken mussten und es selbst schafften über 20 zu erzielen.

Am 26.04. empfingen wir dann die Mädels der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf. Noch sichtlich frustriert von unserem schlechten Hinspiel, wollten wir diesmal mehr. Leider traten wir erneut mit kaum Wechselmöglichkeiten (insbesondere im Rückraum) an. Diesmal konnten wir bereits in der 5. Minute, trotz kleinem Rückstand, unseren ersten Treffer erzielen und in der 8. Spielminute wieder ausgleichen. Der Kampfgeist war da und der Siegeswunsch groß. Leider schlichen sich wieder zu viele Fehler ein. Wir erspielten uns schöne Torchancen im Angriff, warfen aber zu häufig am Tor vorbei oder schlichtweg nicht platziert genug. Zu oft konnten die Fredersdorferinnen diese Fehler in Tempogegenstöße umwandeln, auf die wir zu langsam reagierten, und so schnelle Tore erzielen. Hinten arbeitete die Abwehr gut und konzentriert und Fini konnte uns mit einigen wichtigen Paraden im Spiel halten, sodass unser Rückstand zur Pause nicht allzu groß wurde (9:16). Sichtlich frustriert nahmen wir uns für die zweite Halbzeit mehr vor, konnten dies jedoch nicht direkt umsetzen und fielen zeitweise mit 9 Toren zurück. Nach mehreren nicht geahndeten Fouls in der ersten Hälfte, konnten wir nun aber das erste Mal in Überzahl spielen. Leider nutzten wir auch hier unsere Chancen nicht und machten wieder zu viele technische Fehler. Das Spiel wurde immer hitziger und schneller, denn auch unsere Gegnerinnen machten Fehler, welche wir zeitweise schafften selbst in schnelle Tore umzuwandeln. Das Team-Time-Out in der 53. Minute sorgte noch einmal für einen neuen Schwung an Konzentration und Kampfgeist. Denn danach ließen wir kein einziges Tor mehr zu und schafften es selbst noch einmal zu treffen. So konnten wir diese Halbzeit auf dem Papier gewinnen, verloren aber am Ende trotzdem mit 20:26 (deutlich knapper als noch im Hinspiel).

Natürlich haben wir uns diese Spiele anders vorgestellt und uns zumindest einen Punkt erhofft. Aber es sind klare Aufwärtstendenzen zu den Hinspielen zu sehen. Leider haben wir dennoch weiterhin zu viele Baustellen und insbesondere zu wenig Wechselmöglichkeiten im Rückraum, die uns das „Leben schwer machen“. Einfach aufgeben wollen wir dennoch nicht und weiter arbeiten und – ganz wichtig – Spaß haben!

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